Mein Weg zu mir –
und zu der Arbeit, mit der ich heute Menschen begleite
Nicht alles in meinem Leben war von Anfang an klar. Doch gerade der Weg durch innere Fragen, leise Wahrnehmungen und tiefgreifende Veränderungen hat mich dorthin geführt, wo ich heute Menschen mit Herz, Klarheit und medialer Tiefe begleiten kann.
„Mein Weg zu mir ist gepflastert mit Liebe, Hingabe und Dankbarkeit. Er war nicht geradlinig – aber er hat mich genau dorthin geführt, wo ich heute Menschen begleiten kann.“

Aglaia mit Freude bei der Arbeit
Aglaia Meditation in der Natur
Als ich noch nicht wusste, wohin mein Weg führt
Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der nach außen vieles stimmig wirkte. Ich funktionierte, hatte meinen Platz und bewegte mich in Strukturen, die vertraut und nachvollziehbar waren. Und doch spürte ich tief in mir, dass etwas Wesentliches fehlte.
Damals konnte ich es noch nicht klar benennen. Es war kein lauter Schmerz, keine sichtbare Krise, kein Zusammenbruch. Eher ein stilles, beständiges Empfinden, dass das, was mich im Innersten ausmacht, noch keinen wirklichen Raum hatte.
Je mehr Zeit verging, desto deutlicher wurde dieses Gefühl. Ich merkte, dass mein Weg noch nicht dort angekommen war, wo mein Innerstes längst hinwollte.
Mein Name
Mein Geburtsname ist Aglaia – eigentlich Aglaia-Juliana. Lange war er für mich einfach mein Name. Und doch hatte ich schon früh das Gefühl, dass mehr in ihm liegt, als ich damals verstehen konnte.
Für manche Menschen war er ungewohnt. Für mich war er immer ein Teil meiner Identität – auch dann, wenn ich seine tiefere Bedeutung noch nicht greifen konnte. Heute weiß ich, dass Namen mehr sind als bloße Bezeichnungen. Sie tragen einen Klang in sich, eine Richtung, manchmal sogar eine leise Ahnung von dem, was in einem Menschen angelegt ist.
So ist auch mein Name für mich im Laufe der Jahre zu etwas geworden, das mich nicht nur benennt, sondern auf besondere Weise begleitet.
Ein Leben, das nach außen passte
Viele Jahre war ich in einem Beruf zu Hause, der Kreativität, Struktur und Ausdruck miteinander verband: als Grafik- und Webdesignerin. Ich gestaltete, entwickelte, plante und erschuf Dinge, die sichtbar wurden. Vieles daran konnte ich gut. Und doch blieb in mir das leise Wissen, dass mein Weg damit nicht zu Ende erzählt war.
Immer wieder gab es Momente, in denen ich ahnte, dass da noch etwas anderes in mir lebte – eine feinere Wahrnehmung, eine tiefere Verbindung, ein inneres Wissen, das sich nicht in logische Bahnen einordnen ließ.
Es war nichts, das ich damals schon vollständig hätte erklären können. Aber es war da. Und es ließ sich auf Dauer nicht übergehen.
Die ersten Zeichen
Was zunächst leise begann, wurde mit der Zeit deutlicher. Wahrnehmungen, innere Bilder, ein tiefes Gespür für Menschen und Stimmungen – Dinge, die ich nicht einfach erklären konnte und die doch spürbar waren.
Damals hätte ich mir selbst kaum vorstellen können, wohin mich das führen würde. Vieles war neu, manches ungewohnt, manches schwer einzuordnen. Und trotzdem lag genau darin bereits ein Teil meines späteren Weges.
Rückblickend erkenne ich, dass mein Leben mich schon damals Schritt für Schritt an etwas heranführte, das ich erst viel später wirklich verstehen konnte.

Mein Hund Neo – mein Seelenhund
* 25. Mai 2012 – † 8. März 2026
Neo – mein Seelenhund
Mein Hund Neo war ein wichtiger Teil meines Weges. Er kam in mein Leben in einer Zeit, in der vieles noch nicht in Worte gefasst werden konnte – und half mir doch, auf seine ganz eigene Weise zu verstehen.
Durch ihn habe ich erfahren, dass echte Verbindung nicht immer Sprache braucht. Seine Präsenz, seine Treue und sein feines Wesen haben mich gelehrt, stiller wahrzunehmen, tiefer zu fühlen und dem Unsichtbaren mehr Raum zu geben.
Neo war für mich mehr als ein Hund. Er war ein Seelenbegleiter, der mich auf meinem Weg auf besondere Weise mitgetragen hat.
Der Moment, an dem ich nicht mehr wegschauen konnte
Irgendwann ließ sich das, was sich in mir zeigte, nicht länger an den Rand schieben. Es war, als würde das Leben mich immer deutlicher dazu auffordern, ehrlicher hinzusehen – auf meine Wahrnehmung, auf meine innere Führung und auf das, was wirklich zu mir gehört.
Was zuerst fremd wirkte, wurde allmählich vertrauter. Was ich lange nicht einordnen konnte, wurde zu einer Kraft, der ich begann zu vertrauen.
Dieser Prozess war nicht von einem Tag auf den anderen abgeschlossen. Er war ein langsames Öffnen, ein inneres Erkennen und ein wachsendes Ja zu dem, was längst in mir angelegt war.

Trance-Meditation mit meinem Geistführer
Eine Trance-Erfahrung veränderte meine Sicht
Eine der tiefsten Erfahrungen auf diesem Weg machte ich in einer Trance-Meditation. In ihr erschien mir mein Geistführer. Die bedingungslose Liebe, die von ihm ausging, berührte mich auf eine Weise, die sich kaum in Worte fassen lässt.
In diesem Erleben sah ich mich selbst tiefer, klarer und wahrhaftiger, als ich es zuvor je konnte. Es war, als würde sich für einen Moment etwas öffnen, das jenseits von Zweifel, innerem Suchen und allen äußeren Rollen liegt.
Diese Erfahrung war für mich eine der größten Erkenntnisse meines Lebens. Sie hat meine Sicht auf mich selbst und auf das, was wir in unserem tiefsten Wesen sind, grundlegend verändert. Und sie ließ mich von da an nicht mehr zweifeln.

Eine Tür öffnete sich
Mehr suchend als planend begegnete ich schließlich einem Menschen, der mir half, das einzuordnen, was ich bereits in mir trug. Durch diese Begegnung begann ich, meiner Spiritualität bewusster zu folgen und meiner Wahrnehmung nicht länger auszuweichen.
Die Ausbildung zum Medium, die darauf folgte, war für mich weit mehr als ein neuer Lernweg. Sie war Erinnerung, Klärung und ein tiefes Wiederankommen bei mir selbst.
Nach und nach fügte sich zusammen, was vorher nur in einzelnen Empfindungen, Fragen und Erfahrungen spürbar gewesen war. Aus Unsicherheit wurde Vertrauen. Aus innerem Suchen wurde ein Weg, den ich nicht mehr nur ahnte, sondern bewusst ging.
Die Ausbildung zum Medium
Mein Weg in diese Arbeit wurde nicht nur durch persönliche Erfahrungen geprägt, sondern auch durch eine intensive Ausbildung. Ich habe die Ausbildung zum medialen und sensitiven Berater und zum Medium erfolgreich abgeschlossen. Vier Jahre Studium liegen hinter mir – ein intensiver spiritueller Weg, der vor allem durch die Arbeit an mir selbst geprägt war.
Spirituelle Ausbildung bedeutete für mich nicht nur Lernen, sondern tägliches Praktizieren: Meditation in der Stille, das Sitzen für die geistige Welt, Achtsamkeit und die bewusste Hinwendung nach innen. Es war ein Weg der Schulung und zugleich ein Weg der inneren Reifung.
Vier Jahre Praxis – Erfahrung, die gewachsen ist
Seit 2021 hat sich mein Weg als Medium immer weiter entfaltet. Heute bin ich seit über vier Jahren in meiner eigenen Praxis tätig. In dieser Zeit durfte ich hunderte Jenseitskontakte geben, spirituelle Workshops leiten und viele Menschen in ihrer persönlichen und spirituellen Entwicklung begleiten.
Mit jeder Begegnung ist nicht nur meine Erfahrung gewachsen, sondern auch mein Vertrauen – in meine Wahrnehmung, in meine Aufgabe und in die Verbindung zu meinem geistigen Team.
Diese Jahre haben mich fachlich und menschlich geprägt. Sie haben mir gezeigt, wie viel Trost, Klarheit, Entwicklung und Heilung möglich werden können, wenn Menschen in einem geschützten Raum wirklich gesehen werden.

Fay – sanfte Begleiterin in meinem Alltag und in Teilen meiner Arbeit
* 14. Juni 2024
Vom Burnout zur inneren Neuausrichtung
Mein Weg war nicht nur von Wachstum geprägt. Ich bin auch ins Straucheln geraten – bis hin zu einem Burnout.
Rückblickend wurde gerade diese Zeit zu einem tiefen Wendepunkt in meinem Leben. Sie zwang mich, innezuhalten, mich neu auszurichten und ehrlicher hinzusehen: auf meine Grenzen, auf meine Bedürfnisse und auf das, was mir wirklich wesentlich ist.
Was zunächst wie ein Zusammenbruch wirkte, wurde zu einer Form von Neuorientierung. Nicht leicht, nicht schnell – aber tief und wahr.
Fay – meine Herzhündin
In dieser Zeit kam auch meine zweite Hündin Fay zu mir. Mit ihrer zarten, sensiblen Art hat sie mein Herz auf besondere Weise für Sanftheit, Mitgefühl und Präsenz geöffnet.
Sie holt mich ins Hier und Jetzt, erinnert mich an das Wesentliche und begleitet mich heute auch in Teilen meines Praxisalltags. Ihre ruhige Ausstrahlung ist für viele Menschen spürbar und bereichernd.
Neue Impulse für meine Arbeit
Mit der Zeit wurde für mich immer deutlicher, dass sich mediale Begleitung und verkörperte, tiefergehende Prozesse sinnvoll ergänzen können. Deshalb habe ich die Weiterbildung „Helfen im Einklang“ absolviert.
Diese Weiterbildung umfasst unter anderem:
- systemische Aufstellungsarbeit
- traumalösende Körperarbeit
- Arbeit mit inneren Bildern und symbolischer Kommunikation
Was ich daraus mitnehme, fließt heute feinfühlig und individuell in meine Arbeit ein – nicht als starre Methode, sondern als zusätzliche Möglichkeit, Menschen auf ihrem Weg noch ganzheitlicher zu begleiten.
Heute
Heute begleite ich Menschen als Medium und spirituelle Wegbegleiterin. Nicht, weil mein Weg gradlinig war – sondern gerade weil er es nicht war.
Ich weiß, wie es ist, wenn etwas in einem ruft, bevor man Worte dafür hat. Ich weiß, wie viel Mut es braucht, dem zu folgen, was sich erst leise zeigt. Und ich weiß, wie heilsam es sein kann, dabei nicht allein zu sein.
Meine eigene Geschichte hat mich gelehrt, dass Entwicklung oft dort beginnt, wo man innerlich nicht mehr einfach weitermachen kann wie bisher. Sie hat mich gelehrt, feinen Wahrnehmungen zu vertrauen, Wandlungsprozesse ernst zu nehmen und Menschen mit Achtung, Präsenz und offenem Herzen zu begegnen.
Genau das prägt meine Arbeit bis heute.
Was mir in meiner Begleitung wichtig ist
Wenn Menschen zu mir kommen, bringen sie oft nicht nur Fragen mit, sondern auch Unsicherheit, Sehnsucht, Trauer, Hoffnung oder das stille Gefühl, dass etwas gesehen werden möchte.
Mir ist wichtig, dafür einen Raum zu schaffen, der nicht bewertet, nicht drängt und nichts erzwingt. Einen Raum, in dem sich zeigen darf, was da ist – achtsam, klar und in dem Tempo, das stimmig ist.
Ich begleite nicht, um zu beeindrucken.
Ich begleite, um Verbindung möglich zu machen.
Zu sich selbst. Zu innerer Klarheit. Und manchmal auch zu etwas, das größer ist als das, was wir mit dem Verstand greifen können.
Mein Weg geht weiter
Ich bin nicht „fertig“ – und ich halte auch nichts von dem Anspruch, es sein zu müssen. Heilung, Entwicklung und innere Reifung sind lebendige Prozesse.
Ich gehe meinen Weg weiter – bewusst, achtsam und in Verbindung mit dem, was mich trägt. Und genau so begleite ich auch andere Menschen: nicht von oben herab, nicht mit fertigen Antworten, sondern mit Herz, Erfahrung, Klarheit und einer Spiritualität, die geerdet bleiben darf.
Ich glaube daran, dass in jedem Menschen ein tiefes Potenzial für Heilung, Wandlung und innere Entwicklung liegt. Meine Aufgabe sehe ich darin, dafür einen Raum zu öffnen – mit Präsenz, Einfühlungsvermögen und der Unterstützung aus der geistigen Welt.
Abschluss
Mein Weg hat mich dorthin geführt, wo ich heute Menschen mit Herz, Klarheit und medialer Tiefe begleiten kann. Vielleicht liegt genau darin der Sinn vieler Wege: dass das, was wir selbst erkannt, durchlebt und verwandelt haben, eines Tages auch anderen dienen kann.

Die spirituelle Heilung dient der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Eine spirituelle Heilung ist kein Ersatz für eine ärztliche oder heilpraktische Behandlung, sie ist vielmehr als Ergänzung zu sehen. Es werden keine Diagnosen, Prognosen gestellt. Ich gebe keine Heilversprechen und rate nicht von anderen Therapien ab.
